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Der eigene Bauherr – unsere Tipp-Reihe (Teil 1 von 3)

Der eigene Bauherr – unsere Tipp-Reihe (Teil 1 von 3)

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In diesem sowie den folgenden zwei Artikeln werden wir Ihnen umfangreiche und wichtige Tipps geben, die jeder Bauherr kennen sollte. Denn von der Idee, ein eigenes Haus zu bauen, bis hin zur Bauabnahme gibt es viele einzelne Etappen und Schritte. Schon alleine die Frage der Finanzierung ist essentiell und liegt noch weit vor dem ersten Spatenstich. Mit unserem Baufinanzierungsrechner finden Sie daher schnell und unverbindlich den besten Anbieter für Ihren Wunschkredit.

Erster Schritt: Grundriss vs. Grundstück

Haben Sie einen bestimmten Grundriss im Kopf oder auf Papier, den Sie auf jeden Fall umsetzen wollen, dann sollten Sie dafür im relevanten Gebiet nach den geeigneten Grundstücken suchen. Dementgegen können Sie auch mit einer groben Idee zum Haus nach einem Grundstück im bevorzugten Gebiet suchen und dann die feineren Planungen eben diesem anpassen.

Bei der Auswahl des Grundstücks sollte aber nicht nur das eigene Haus, welches gebaut werden soll, im Vordergrund stehen. Auch die Nachbarschaft, die Einsehbarkeit des Grundstücks und die Lage am Hang spielt eine Rolle. Bauen Sie in nördlicher Hanglage, haben Sie kaum Sonne. Im Süden gibt es dafür weniger Schatten, was aber mit Bäumen ausgeglichen werden kann. Im Westen gibt es morgens Schatten und abends Sonne; im Osten ist es andersherum.

Baufinanzierung: Eigenkapital und Fremdkapital auf der Waage

Am besten ist natürlich die Finanzierung mit so viel Eigenkapital wie nur möglich. Doch ein bisschen was möchte man vielleicht für den Ernstfall auf der hohen Kante liegen lassen – und alles bringt man eh nie aus eigener Kraft zusammen. Experten raten aber zu einigen Mindestwerten. Einige meinen, dass man die Nebenkosten eines Baus, wie Steuern und dergleichen, selbst zahlen können sollte. Dies aber nur dann, wenn man sicher und gut verdient.

Ansonsten sollte man rund 30 bis 40 % der Baukosten selbst tragen und den Rest in Form eines Kredites aufbringen. Dessen Tilgungsraten sollten monatlich aber nicht mehr als 40 % des Nettolohnes betragen. Sie sollten immer darauf achten, dass neben dem Hausbau noch viele andere Kosten zu stemmen sind. Und darunter können auch unvorhergesehene Reparaturen oder Anschaffungen sein.

Planung absegnen lassen: den Bebauungsplan einbinden

Die schönste Phantasie vom Traumhaus bringt nichts, wenn der Bebauungsplan der Gemeinde oder Stadt es nicht zulässt. Daher sollten Sie im Hinblick auf das ausgesuchte oder auszusuchende Grundstück auch diesen oder den Flächennutzungsplan einsehen und verinnerlichen. Denn auch wenn ein Grundstück privat ist, so gibt es beispielsweise in Siedlungen bestimmte Vorgaben, die es einzuhalten gilt. Die genannten Pläne sorgen neben einem einheitlichen Bild aber auch für Schutz. Denn kleinere Häuser bekämen keine Sonne, wenn jemand daneben ein Schloss realisieren würde.

Sind die genannten Pläne in der gewählten Ortschaft nicht existent oder wollen Sie sich doppelt absichern, so sollten Sie außerdem in den Generalverkehrsplan der Region schauen. Hier ist ausgezeichnet, wo in Zukunft Straßen und / oder Gewerbegebiete oder ähnliche Dinge entstehen sollen. So schützen Sie sich vor unangenehmen Überraschungen und wohnen in drei Jahren nicht auf einmal neben einer Autobahn.

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