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Fertighaus 1: 10 Gründe, die dafür sprechen

Fertighaus 1: 10 Gründe, die dafür sprechen

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Ein Trend, gerade bei jungen Bauherren, sind Fertigbauhäuser aus Holz. Aber auch einige andere Baumaterialien lassen sich in der Fertigbauweise verwenden. Laut aktuellen Statistiken beträgt der Anteil der Fertigbauhäuser, welche in den letzten Jahren in Deutschland baulich genehmigt wurden, 15 Prozent. Das heißt, dass fast jedes siebende Haus in Fertigbauweise entstanden ist. Vorteile gibt es da viele; zum Beispiel die kurze Bauzeit, die schnelle Planung und der Vertragspartner, der im Ernstfall belangt werden kann. Um Ihnen einen umfassenden Überblick zu bieten, gibt es hier nun die 10 wichtigsten Gründe, die für ein Fertighaus sprechen.

1. Geringere Bauzeit

Anbieter von Fertigbauhäusern liefern vorgefertigte Teile, die auf der Baustelle passgenau zusammengefügt werden. Die Bauzeit für die eigenen vier Wände liegt damit weit unter der durchschnittlichen Bauzeit eines individuellen und frei geplanten Hauses. Der Rohbau eines Hauses in Fertigbauweise kann in nur einem Tag errichtet werden! Nicht nur reine Baukosten, sondern auch die Miete während des Baus und bis zum Einzug muss nicht so lange gezahlt werden.

2. Qualität kann vorausgesetzt werden

Nicht selten liest oder hört man von Pfusch am Bau. Im Hinblick auf Fertigbauhäuser gibt es allerdings eine überwachende Instanz, die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau. Zudem gibt es gesetzliche Auflagen, welche die Produktion der einzelnen Teile sowie die Montage der Häuser regeln. Außerdem werden schon vor dem Zusammenbau Fehler ausgeschlossen, da bei der vorherigen Fertigung in der Fabrik Endabnahmen stattfinden.

3. Verlässlichkeit durch einen konkreten Baupartner

Man kann sich auf einen Generalunternehmer oder auf einen freien Architekten verlassen, wenn man nicht die Zeit und das Wissen mitbringt, um den Bau des Hauses adäquat zu überwachen. Baut man allerdings in Fertigbauweise, dann entfällt diese Sorge, weil alle Leistungen und Arbeiten aus einer Hand geliefert werden. Vom ersten Spatenstich bis zum Einzug gibt es einen Ansprechpartner, der für alles zuständig ist.

4. Planung für Unentschlossene oder Unwissende

Gerade wer sich in Sachen Bau, Planung, Statik und alledem gar nicht auskennt, der wird sich über Kataloge oder Parks mit Musterhäusern freuen. Die meisten Fertighaus-Anbieter haben etliche Entwürfe oder Modellhäuser parat, in denen individuelle Anpassungen im gewissen Maße möglich sind. So kann man sich neben Skizzen und Blaupausen einen echten Eindruck verschaffen und spart in der Planungsphase überdies eine Menge Zeit.

5. Fester Preis und feste Termine

Verzögerungen und Mehrkosten? Damit muss man bei einem regulären Hausbau schon rechnen. Bei der Fertigbauweise ist der Zeitplan stringenter, das Team eingespielt und der Erfahrungslevel bei den Arbeitskräften hoch. Das benötigte Material ist vorhanden und damit können Termine eingehalten sowie Preise im Vorfeld genau kalkuliert werden. Zudem wird der vorher vereinbarte Festpreis in einem Vertrag festgehalten, sodass spätere Mehrkosten ausgeschlossen sind – das freut auch die Bank beim Kreditgespräch!

6. Energiespar- oder Passivhäuser sind in

Fertigbauhäuser werden immer weiter entwickelt und den aktuellen Energiespar- sowie weiteren Anforderungen angepasst. Deshalb erwirbt man mit einem solchen Haus nicht nur ein schnell errichtetes und trotzdem qualitativ hochwertiges Gebäude, sondern auch eine langfristige Sparmaßnahme. Die Energieeffizienz dieser Häuser ist durchweg hoch, was auch auf den wieder mehr verwendeten Baustoff Holz zurückgeht. Hinzu kommen Fertighäuser mit eigener Energieversorgung für Strom und Wärme.

7. Verschiedene Übergabestufen vom Rohbau bis „Schlüsselfertig“

Einige Anbieter für Fertighäuser bieten handwerklich versierten Bauherren an, Eigenleistungen zu erbringen. So kann der Bauherr Geld sparen, indem er das Haus bzw. die Arbeiten daran schon ab der Rohbaustufe bzw. einige Schritte nachher übernimmt. Wer also Fließen legen, Böden einziehen, Schränke montieren und alles andere selber machen kann, der muss zwar Zeit investieren, kann dafür aber bares Geld sparen und so auch den Hausbaukredit klein halten. Bei der Baufinanzierung ist das ein großer Pluspunkt!

8. Anpassungen an den Musterhäusern

Aber auch schon bei der Planung kann der Bauherr kräftig mit anpacken bzw. seine Ideen umfangreich mit einbringen. Ob es nur einzelne Anpassungen bei einem Musterhaus oder doch die komplette Neuplanung mit vorhandenen Fertigteilen ist, das ist individuell regelbar. Jedoch können bei sehr vielen Anpassungen oder bei einer kompletten Neuplanung höhere Kosten als für Kataloghäuser entstehen. Davon lassen sich Bauherren aber nicht oft abschrecken, wie Statistiken belegen: rund zwei Drittel der in den letzten Jahren gebauten Fertighäuser sind frei geplant worden.

9. Wartung und Instandhaltung als Service

Ist der Schlüssel übergeben und sind die neuen bzw. ersten Eigentümer eingezogen, so gehen sie und der Anbieter des Fertighauses nicht auf immer getrennte Wege. Viele Hersteller bieten nach der abgeschlossenen Bauphase noch verschiedene Angebote für die Wartung des Hauses und der Technik sowie zur Instandhaltung an. Auch gibt es Angebote zur Modernisierung, falls möglich oder gar nötig. Damit halten auch Holzfertighäuser ähnlich lange wie jene aus Mauerwerk.

10. Neben Energieeffizienz: eine sehr gute Ökobilanz

Durch die Anpassung der Angebote und die Modernisierung bestehender Häuser übertreffen Fertigbauten die gesetzlichen Anforderungen stets. Außerdem ist der Baustoff Holz ein vorbildliches Beispiel dafür, wie man gebundenes CO2 umweltschonend und praktisch verwenden kann. Auch die Herstellung solcher Häuser hat im Vergleich zu anderen Baustoffen einen viel kleineren CO2-Fußabdruck, da bei der Holzverarbeitung weniger Energie benötigt wird. Bei der Bewohnung des Hauses schließlich fallen auch die Heizmaßnahmen geringer aus. Kurzum: Fertigbauhäuser, vor allem aus Holz, sind ein Schritt in die Richtung einer guten Zukunft.

Fazit und Ausblick

Fertigbauhäuser bringen viele Vorteile mit, von der Planung über den Bau und das Wohnen sowie hin zu zusätzliche Leistungen seitens des Anbieters. Hinzu kommt die gute Energiebilanz, die bei einem entsprechend ausgestatteten Haus äußerst positiv ausfallen kann. Es ergeben sich also nicht nur kurzfristige finanzielle und zeitliche Vorteile, sondern das Wohnen wird auf lange Zeit komfortabel und lukrativ. In den nächsten beiden Teilen dieser Serie geht es um Begriffe, die man im Hinblick auf Fertighäuser kennen sollte und um die wichtigsten Schritte beim Bau. Schauen Sie also demnächst wieder rein!

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