Baufinanzierung News

Fertighaus 3: Wichtige Schritte beim Bau

Diese Seite teilen:

Die einzelnen Schritte beim Fertighausbau lassen sich in drei große Kategorien einteilen. Zum einen wäre da die Bauvorbereitung, die viel mit Planung und Finanzierung zu tun hat. Danach folgt der eigentliche Hausbau, an dessen Ende der Rohbau steht. Nach dem Hausbau folgen als dritter Schritt der Innenausbau und die Bauabnahme. Natürlich gibt es auch übergreifende Aufgaben und Schritte, wie zum Beispiel die Bauüberwachung. Im dritten und letzten Teil unserer Fertighaus-Reihe möchten wir die gerade beschriebenen drei Schritte ein bisschen detaillierter betrachten.

1. Die Bauvorbereitung und Genehmigungen

Am Anfang der Hausplanung steht bei den meisten Bauherren die Suche nach dem passenden Grundstück, falls nicht schon eines vorhanden ist. Für die Suche können die Interessenten entweder selbst recherchieren und die bevorzugte Gegend abfahren – oder sie suchen sich Hilfe bei einem Makler bzw. Hausbauunternehmen. Es kann bei der Suche nach dem perfekten Grundstück stark von Vorteil sein, eine Muss-, Kann- und Darf-Nicht-Liste anzufertigen. Auf dieser sollten wichtige, neutrale und negative Kriterien so genau wie möglich, aber auch mit etwas Spielraum aufgeführt werden.

Ist ein Grundstück ausgemacht worden, dann muss es entweder erschlossen werden oder die entsprechenden Daten müssen abgefragt werden. Je nach konkretem Projekt und weiteren Plänen sind die Ausrichtung des Grundstücks, die allgemeine Größe, die Beschaffenheit in Boden und Geologie, der Zuschnitt, die Verkehrsanbindung, Umweltschutzvorgaben und die Nähe zu wichtigen Einrichtungen zu bedenken. Anschließend ist, wenn das Grundstück für das in etwa schon geplante Haus passend ist, der Kauf zu bedenken sowie dessen Finanzierung. Etwaige Notar-, Erschließungs- und weitere Kosten dürfen dabei nicht vernachlässigt werden.

Ein weiterer wichtiger Schritt vor Baubeginn ist die Baugenehmigung. Diese Genehmigung zeigt an, dass alle rechtlichen Vorschriften und Regelungen beim geplanten Bau eingehalten werden. Der Bauherr beantragt die Baugenehmigung meist nicht im Alleingang, sondern mit dem Ingenieur des Unternehmens, welches das spätere Fertighaus anbietet. Die Baugenehmigung muss nach Erteilung sichtbar an der Baustelle vorhanden sein. Dann kann der Hausbau starten.

2. Der schnelle Hausbau

Nach der Planung der Immobilie sowie deren Standort auf dem Grundstück und der Schaffung der nötigen Anschlüsse geht es in die heiße Phase. Wie im ersten Teil dieser Ratgeberreihe schon beschrieben, so kann der Rohbau eines Fertighauses bereits in einem Tag errichtet werden – je nach Größe und Komplexität natürlich. Zuvor gilt es aber natürlich eine begradigte Ebene sowie darauf eine Bodenplatte zu schaffen. Soll stattdessen unterkellert werden, dann gilt es, noch mehr Zeit für den Bau einzuplanen. Den genauen Bauablauf besprechen Sie als Bauherr aber mit dem Fertighausbauunternehmen.

Der große Vorteil beim Bau des Fertighauses ist die Vorfertigung in der Fabrik. Im Grunde ergeben sich dadurch sogar drei große Vorteile. Der erste ist, dass nicht nur Wände, Decken und Böden bereits fertig, sondern darin auch Fenster enthalten sowie Wege für Kabel und Rohre freigehalten sind. Der zweite große Vorteil liegt darin, dass die Bauteile schon ausgetrocknet sind und daher nach dem Aufbau der Innenausbau direkt anschließen kann – und das wäre dann auch schon der dritte Vorteil. Nach der Schaffung der Bodenplatte, des Fundaments bzw. des Kellers geht also alles Schlag auf Schlag und schon nach kurzer Zeit haben Sie ein fertiges Haus. Je nach Beschaffenheit ist hier aber auch das Dach nicht zu vergessen, welches nochmals Zeit in Anspruch nimmt. Bei Vorfertigung aber auch nur einen Tag.

Es kann also sein, wenn Sie sich für ein einfaches Einfamilienhaus oder gar einen Bungalow entscheiden, dass Ihre eigenen vier Wände bereits zwei Tage nach Baustelleneröffnung schon stehen; trocken, überdacht und fertig für den Innenausbau. Auch außen können noch Arbeiten nötig sein, etwa das Anbringen von Farbe, Lampen oder anderen Details. Aber dennoch sind viele Fertig-Bauherren immer wieder über die Schnelligkeit des Hausbaus in dieser Verfahrensweise verblüfft; von den neuen Nachbarn ganz zu schweigen.

3. Nach dem Rohbau

So wie auch bei der Errichtung des Hauses in der zweiten Phase kommen beim Innenausbau versierte Arbeitskräfte zum Einsatz. Das heißt, dass auch hier schnell sowie passgenau gearbeitet wird. Erfahrene Fertigbaufirmen bieten Ihnen ein eingespieltes Team, welches Kabel und Rohre verlegt, Fließen und Armaturen anbringt, mit Tapeten bzw. Farben die Wände verschönert, Böden verlegt, Geländer verschraubt und Kleinigkeiten nachrichtet – kurzum: Sie werden beim Bau eines Fertighauses auf Verhältnisse treffen, die Ihnen einen schnellstmöglichen Einzug ermöglichen.

Das Gleiche gilt natürlich auch für die gesamte Elektrik und Haustechnik, für die Belüftung und die Schaffung eines funktionierenden Smart Homes, falls gewünscht. Ihr Ansprechpartner während der gesamten Innenausbauphase ist der Polier. Koordiniert werden die Arbeiten derweil durch den Bauleiter. Daher, dass auch der Innenausbau detailreich in die Planung des Baus eingeflossen ist, sind alle Baustoffe, Werkzeuge, Kabel, kleine und große Teile, Maschinen und Geräte vorhanden. Es kommt also nur in Ausnahmefällen zu Verzögerungen.  Außerdem, wie schon erwähnt, kommen ausgebildete und schon oft in diese Aufgaben involvierte Fachkräfte zum Einsatz – die Handgriffe an Ihrem Bauprojekt sind also nicht nur theoretisch geplant, sondern schon mehrfach angewandt worden.

Natürlich können Sie, wenn Sie ähnlich versiert sind, auch Eigenleistungen erbringen. Dies haben wir bereits im ersten Teil dieser Ratgeberreihe zu Fertigbauhäusern erwähnt und erläutert. Durch Eigenleistungen investieren Sie zwar einige Zeit, zahlen für den Innenausbau auch weniger. Sollten Sie also Malerarbeiten, das Verlegen von Fließen und / oder Böden bzw. andere Arbeiten übernehmen wollen, sprechen Sie dies rechtzeitig mit dem Fertighausbauunternehmen ab.

Fazit zum Thema Fertigbauhäuser

Wer es eilig hat, Geld und Zeit sparen möchte und auch bei den einzelnen Bauphasen auf der sicheren Seite sein möchte, der sollte sich wahrscheinlich für ein Fertigbauhaus entscheiden. Nachdem ein Grund oder Keller (es gibt natürlich auch Fertigkeller) geschaffen wurde, geht alles ganz schnell. In wenigen Tagen können Sie meist schon in Ihre neuen vier Wände einziehen. Zudem stehen in der Vorbereitungs- und Planungsphase viele Möglichkeiten zur Individualisierung des Projekts bereit. Wir wünschen Ihnen natürlich viel Erfolg bei Ihrem Bauprojekt und möchten an dieser Stelle an unseren kostenlosen Baufinanzierungsrechner auf unserer Startseite erinnern.

0 votes