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Tipps und Tricks für den Hausausbau 1 von 4: die Kellerdämmung

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Baut man sich ein neues Haus oder renoviert man eines, dann hat man unter anderem ein Ziel: im Winter soll es im Wohnzimmer, in der Küche, dem Esszimmer, kurzum: im ganzen Wohn- sowie für viele auch im Schlafbereich muckelig und warm sein. Zudem sind warme und trockene Wände in Küche und Bad sowie in anderen Räumen äußerst wichtig, um der Schimmelpilzbildung vorzubeugen. Was viele bei der Planung des Hauses und der entsprechenden Dämmung aber gern übersehen, vergessen oder aus Kostengründen minimal halten, das ist die Dämmung des Kellers. Und darum soll es in diesem Artikel gehen.

Kellerdämmung: ein wichtiges Thema in allen Jahreszeiten

Falls Sie nach einem speziellen Ratgeber zum Thema Haus im Winter suchen, dann finden Sie diesen ebenfalls in diesem Magazin. Die Kellerdämmung im Allgemeinen ist allerdings ein Thema, das für alle Jahreszeiten wichtig ist. Neben der Kälte im Winter spielt nämlich auch die Nässe eine wichtige Rolle. Spezielle Bau- und Dämmstoffe oder sogenannte „Wannen“-Bauverfahren sorgen dafür, dass keine Nässe in die Kellerräume gelangt. Dies dient dem Schutz vor Grundwasser in den Kellerräumen sowie vor Schimmel, Kälte und so weiter. So können die Kellerräume neben dem Verstauen von Konserven, Pflanzen, Gartenmöbeln und der Heizungsanlage auch für Wohn- oder Arbeitsräume genutzt werden.

Die Kältedämmung für den Keller: das gilt es zu beachten

Ob Wohn- und Arbeitsräume oder nicht, auch über den Keller geht ein Teil der Heizwärme verloren. Ist der Unterbau des Hauses also schlecht gedämmt, dann können – aktuellen Untersuchungen zufolge – bis zu 10 Prozent der erzeugten Wärme über den Keller entweichen. Das hat auch enorme Auswirkungen auf Ihre Heizkostenrechnung. Im Hinblick auf die daher zu realisierenden Dämmung gilt es, zwei Maßnahmen zu unterscheiden:

Dämmung eines neuen Kellers

Das Gute bei der Dämmung eines neuen Kellers ist, das man alles genau planen kann. Sowohl die nötigen und möglichen Dämmmaterialien können überblickt werden als auch die damit verbundenen Kosten. Haben Sie schon eine Vorstellung von den Gesamtkosten Ihres neuen Hauses, dann können Sie unseren Baufinanzierungsrechner nutzen, um den günstigsten Baukredit zu finden. Bei neuen Häusern sollte und muss zudem eine Kellerdämmung mit ins Kalkül gezogen werden, da vielerorts die Baugenehmigung davon abhängt. Im Laufe der immer strikteren Bestimmungen im Bereich des energieeffizienten Bauens sollten Sie daher auch eine vergleichsweise starke Dämmung für Ihren Keller wählen. So sind Sie auch für die Zukunft gerüstet.

Dämmung eines Altbaukellers

Natürlich ist dieses Thema etwas schwieriger. Bei einem Altbau wird vor allem die Kellerdecke bedacht, damit die Wärme, die von den Räumen im Erdgeschoss abstrahlt, reflektiert wird und nicht im Keller „verpufft“. Das bietet sich vor allem dann an, wenn der Altbau mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden soll. Aber Achtung: auch für Kellerräume gibt es Bestimmungen, gerade was deren Höhe angeht. Wird die Decke durch die Dämmung also zu stark abgesenkt, dann empfiehlt es sich vielmehr, die Dämmung im Fußboden des Erdgeschosses vorzunehmen. Die Wände eines bestehenden (Altbau-)Kellers neu zu dämmen ist wesentlich schwieriger und sollte nicht von innen realisiert werden. Steht diese Aktion aber an, dann sprechen Sie das Projekt mit einem Statiker ab.

Im Erdgeschoss gut, im Keller noch besser

Bei der Dämmung des Altbaukellers geht es vor allem darum, die Wärme der anderen Stockwerke vom kalten Keller fernzuhalten. Bei einem Neubau werden die Kellerräume meist für bestimmte Zwecke eingeplant. Vom Vorratslager über den Partykeller bis hin zum Wellnessbereich inklusive Sauna ist da vieles dabei. Daher lohnt sich auch hier nicht nur die Dämmung von Wänden und Decke, sondern auch die des Fußbodens. Gerade bei einem Neubau sollte dies schon vorher geplant werden. Soll ein bestehendes Haus nachgerüstet werden, dann ist auch hier nur das Vorgehen von innen möglich. Die Dämmung sollte daher die Deckenhöhe nicht zu sehr dezimieren, dabei aber trittsicher, belastbar und durch eine Folie von der Wasserkondensation abgehalten werden.

Regionale und überregionale Förderungen

Wie oben schon erwähnt, so ist die Kellerdämmung auch eine Bauauflage im Sinne der Energieeinsparung. Daher wird die Dämmung, vor allem natürlich die nachträgliche bei Altbauten, von verschiedenen Stellen gefördert. Staatliche Förderungen zur Kellerdämmung finden Sie im KfW-Zuschuss 430 und im KfW-Kredit 152. Bei letzterem sollten Sie allerdings die Konditionen mit denen von Direktbanken und anderen günstigen Kreditinstituten vergleichen. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Startseite.

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